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07 Tag – Knysna – Oudtshoorn, 11. November 2011 Transfer mit dem Bus bis George



bei diesem farbenfrohen Baum muss man ein Foto schiessen
bei diesem farbenfrohen Baum muss man ein Foto schiessen



Aussichtspunkt bei Wilderness
Aussichtspunkt bei Wilderness



Transportmuseum Besichtigung in George
Transportmuseum Besichtigung in George



Picknickhalt
Picknickhalt



Peter macht den ultimativen Eiertest
Peter macht den ultimativen Eiertest



Harald unser Straussen Jock
Harald unser Straussen Jock


Wetter: leicht bewölkt, schön
Temperatur: 16 - 21 ° C
Kilometer: 75 km
Höhenmeter: 980 HM


Strecke:
Bustransfer über Wilderness nach George zum Südafrikanischen-Transport-Museum. George liegt am Fusse der Outeniqua Berge umgeben von einer traumhaft schönen parkähnlichen Landschaft. Von da mit dem Rad über den Outeniqua Pass (800 m ü.M.) und durch die kleine Karoo nach Oudtshoorn.


Etappenort:
Oudtshoorn ist mit 43'000 Einwohnern, die Kapitale der Straussenzucht. Ihr Aufschwung begann 1880, als die Damen in Europa und in Amerika ihre Liebe für ungewöhnliche Accessoires entdeckten. Bunt gefärbte Straussenfedern schmückten nicht nur die Tänzerinnen in Paris, auch die gnädigen Damen legten sie sich um die Schulter. Noch heute zieren die herrschaftlichen Straussenfederpaläste der reich gewordenen Straussenbarone das Stadtbild von Oudtshoorn.


Ereignisse:
Wie im Programm vorgesehen, fuhren wir mit dem Begleitfahrzeug und einem Kleinbus, nachdem dieser die Startschwierigkeiten mittels Schiebe-Hilfe überwunden hatte, nach George. Es ging durch wilde Küsten- und Naturlandschaften, die einen eher an Skandinavien, England oder Kanada erinnerten. Bei Wilderness legten wir einen Fotohalt an einem herrlichen aber stark frequentierten Aussichtspunkt ein. Der Blick auf die Meeresbrandung, sowie auf die imposante, stillgelegte Eisenbahnstrecke war grandios.

In George, der grössten Stadt an der Gardenroute, besichtigten wir das umfangreiche und interessante Outeniqua Transportmuseum. Leider ist es ja so, dass die Dampfeisenbahnstrecke Knysna–George und jetzt auch noch die Strecke George–Mosselbay von der Betreibergesellschaft still gelegt wurde. Anhand der Bilder und der ausgestellten Lokomotiven und Wagen konnten wir uns gut vorstellen, wie schön eine solche Fahrt gewesen wäre.

Inzwischen hatte die Crew alle Räder abgeladen und das Gepäck wieder auf dem Trailer versorgt. Gustis Gruppe startete mit 15 Min. Vorsprung zur heutigen Tour. Die Zeitkalkulation war perfekt, denn oben am Pass trafen beide Gruppen gleichzeitig ein. Nachdem der 800 m ü.M. gelegene Outeniqua Pass gemeistert war, fuhren wir gemeinsam zu einem schönen Mittagsplätzchen. Der nahe gelegene „Farmstall“ lud zum Verweilen ein. Die regionalen Produkte der umliegenden Farmer standen bei unseren Gästen hoch im Kurs.

Gestärkt und bei idealen Verhältnissen (gute Temperatur, Rückenwind) fuhren wir darauf über welliges Terrain bzw. durch sehr abwechslungsreiche Landschaften: Hopfenfelder, Weiden mit Schafen, Straussen, Gebirge etc. Kurz vor Oudtshoorn machten wir noch einen Abstecher zu einer Straussenfarm. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war angesagt. Die einstündige Führung auf der Farm brachte uns die Straussenvögel näher. Unser Guide Alma erzählte in gutem Deutsch viel Wissenswertes über diese Tiere. In einem Gehege durfte man auf die Strausseneier stehen bevor in einer weiteren Arena erste Sitzversuche und ein Straussenritt gewagt werden konnten. Ein Probesitzen wollte fast jeder versuchen, doch zum Reiten auf einem Strauss wagte sich nur Harald. Von der ganzen Gästeschar wurde er mit viel Applaus geehrt und erhielt zudem von der Farm noch ein Diplom. Zum Schluss gab es ein Straussenrennen mit einheimischen Jockeys wobei Button und Vettel ein totes Rennen lieferten…. also zwei Sieger.

Die Zeit verging nur allzu schnell und so machten wir uns radelnd auf den kurzen Weg ins Hotel. Hier wurden wir herzlich mit einem Erfrischungsdrink begrüsst. Beim Betreten der Zimmer, welche rund um eine Gartenanlage angeordnet sind, gab es von allen Ecken und Enden Ahhs und Ohhs zu hören. Manch einer gönnte sich schon bald ein Bier auf der zimmereigenen Veranda. So lässt es sich Leben.







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    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 11.11.2011
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