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13. Tag – Tour Kap der Guten Hoffnung, 17. November 2011



das Ziel ist erreicht
das Ziel ist erreicht



Blick in die schwarzen Siedlung Khajelitsha
Blick in die schwarzen Siedlung Khajelitsha



Sanddünen von Muizenberg
Sanddünen von Muizenberg



Achtung Strasse am Kap
Achtung Strasse am Kap



so macht Velofahren im November Spass
so macht Velofahren im November Spass



Dinieren in den Baumkronen
Dinieren in den Baumkronen


Wetter: Sonne pur, verschiedene Windstärken
Temperatur: 22°
Kilometer: 110 km
Höhenmeter: 1000 HM


Strecke:
Via Muizenberg, Fish Hoek gelangten wir nach Simons Town, einem Marine-Stützpunkt von Südafrika. Unsere Radtour führte uns zum untersten Teil der Kap Halbinsel, welcher gleichzeitig auch ein Nationalpark ist.


Etappenort:
An der südlichsten Spitze der Kaphalbinsel (als südlichster Punkt Südafrikas gilt aber das Kap Agulhas) liegt das Kap der Guten Hoffnung, und genau da wollten wir hin. Seefahrer Diaz hatte das Kap bei seiner ersten Umsegelung Kap der Stürme genannt. Unrecht hatte er nicht, denn fast immer weht hier – so auch heute - ein recht kräftiger Wind.


Ereignisse:
Das Motto des heutigen Tages hiess für die ganze Gardenroutegruppe „Schlag auf Schlag“. Pünktlich um 08.00 Uhr radelte die ganze Equipe in lockerem Tempo zur False Bay. Die riesigen Town Ships Khajelitsha und Mitchells Plain, aber auch die Brandung mit den unendlichen Wellen beeindruckten uns ganz gewaltig. Zum Glück war der Wind bei den Sanddünen von Muizenberg nur schwach und von hinten, so dass wir Radler nicht sandgestrahlt wurden.

Auf dem Weg nach Simons Town und auf der Weiterfahrt zum äussersten Punkt, wurde es dann wesentlich windiger. Wir können nun erahnen, warum der ehemalige Name „Kap der Stürme“ entstand. Beim Cape Point wurden die ersten Erinnerungsfotos zur Erreichung dieses denkwürdigen Punktes geschossen. Kurz vor der Tafel „Cape of Good Hope“ reihte sich ein Strauss, von der Überholspur her kommend und ohne Rempeleien, in die Radlergruppe ein und spurtete mit uns um die Wette. Wir feierten das Erreichen des äussersten Punktes nicht mit Böllerschüssen…. aber die Champagnerkorken knallten auch ganz ordentlich. Mit Sekt stiessen wir auf diesen speziellen Moment an und genossen das Erreichte, gemeinsam im Kreise einer tollen Radlergruppe. Damit war das Ziel der Jubiläums-Gardenroute 2011 erreicht.

Langsam aber sicher begann bei allen der Magen zu knurren, so dass mit viel Rückenwind zur Mittagsrast aufgebrochen wurde. Bei einem idyllischen Plätzchen und angenehmen Temperaturen liessen wir es uns wohl sein.
Die letzten Kilometer führten uns über den Red Hill, von wo aus wir nochmals eine herrliche Sicht auf Simons Town hatten. Den Abschluss dieser Etappe bildete der Besuch in der Mineral-World.

Zum Ende dieses Tages gab es nochmals eine Überraschung. Mit einem kleinen Spaziergang gelangten wir ins Moyo, wo wir ein südafrikanisches Gastroerlebnis par excellence geniessen konnten. Unser lauschiges Plätzen oben in den Baumwipfeln sorgte bei angenehmen Temperaturen für eine spezielle Atmosphäre. Für einmal durfte es mal ein bisschen später werden, denn schliesslich gab es viel zu berichten vom heutigen letzten Radlertag und der ganzen Tour.
Morgen darf vor dem Kofferpacken nochmals ausgeschlafen werden… doch das Ende der Reise rückt immer näher und näher.









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    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 18.11.2011
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